So habe ich meine Bachelorarbeit in 2 Wochen geschrieben (2,3)

So habe ich meine Bachelorarbeit in 2 Wochen geschrieben (2,3)

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Ich habe in einer der wichtigsten Phasen meines Studiums etwas getan, das von außen wie eine Übertreibung klingt und sich von innen wie die einzig vernünftige Entscheidung anfühlte, denn ich habe mich drei Wochen lang jeden Tag in einem leeren Raum eingeschlossen, mit einem echten Schlüssel, um meine Bachelorarbeit unter massivem Zeitdruck zu Ende zu bringen. Was ich dabei gelernt habe, ist die eigentliche Botschaft dieses Textes, und sie ist unbequemer als die meisten Ratschläge zum Thema Konzentration, denn echte fokussierte Arbeit entsteht nicht aus Motivation und nicht aus Willenskraft im entscheidenden Moment, sondern daraus, dass man sich eine Umgebung baut, in der Ablenkung schlicht unmöglich ist, und daraus, dass man Körper und Kopf so steuert, dass die Konzentration den ganzen Tag trägt. Dieser Artikel ist mein ehrlicher Erfahrungsbericht, und er richtet sich an alle, die vor einer großen kognitiven Aufgabe stehen, an eine Abschlussarbeit, ein Examen oder ein intensives Projekt.

Die Ausgangslage: Themenwechsel zwei Wochen vor dem Start

Mein Plan war eigentlich sauber durchdacht, und genau deshalb traf mich der Moment hart, in dem er zusammenbrach, denn zwei Wochen vor dem geplanten Schreibbeginn musste ich mein komplettes Bachelorarbeits-Thema noch einmal vollständig umwerfen. Der Grund war banal und gleichzeitig brutal, denn ich hatte schlicht keine Interviewpartner gefunden, und ohne diese Gespräche stand das gesamte methodische Fundament der Arbeit auf dem Spiel. Ich hatte also die Wahl, in Panik zu verfallen oder die Lage als das zu behandeln, was sie war, nämlich ein Problem, das nur durch konzentrierte Arbeit zu lösen war, und zwar durch sehr viel davon in sehr wenig Zeit.

Damit stand ich unter einem Zeitdruck, der keine halben Sachen mehr zuließ, denn ein neues Thema bedeutet neue Literatur, eine neue Struktur und eine neue Argumentationslinie, die man sich erst erarbeiten muss, bevor überhaupt ein einziger sinnvoller Satz entsteht. Mir war in diesem Moment klar, dass ich mit der Art zu arbeiten, die ich bis dahin kannte, scheitern würde, denn die übliche Mischung aus ein bisschen lesen, ein bisschen schreiben und nebenbei das Telefon checken hätte mich niemals rechtzeitig ans Ziel gebracht. Ich brauchte kein neues Motivationszitat. Ich brauchte ein System.

Das System: Ich habe mich wortwörtlich eingesperrt

Die Entscheidung, die am Ende den Unterschied gemacht hat, klingt drastisch und war genau deshalb wirksam, denn ich habe mich jeden Tag wortwörtlich eingesperrt. Ich habe einen echten Schlüssel genommen und die Tür von innen abgeschlossen, sodass ich, um den Raum überhaupt verlassen zu können, aktiv etwas tun musste, nämlich aufstehen, zum Schloss gehen und bewusst die Entscheidung treffen, die Konzentration zu unterbrechen. Genau diese kleine zusätzliche Hürde war der Kern des Ganzen, denn sie verwandelte den Impuls, kurz rauszugehen, in eine bewusste Handlung, die ich mir jedes Mal hätte rechtfertigen müssen.

Warum eine erzwungene Umgebung mehr leistet als Disziplin

Die meisten Menschen versuchen, sich über Willenskraft zu konzentrieren, und das ist der Grund, warum so viele am Ende des Tages erschöpft und trotzdem unzufrieden sind, denn Willenskraft ist eine begrenzte Ressource, die im Lauf des Tages aufgebraucht wird. Ein abgeschlossenes Schloss dagegen verbraucht keine Willenskraft, weil es die Entscheidung bereits getroffen hat, bevor die Versuchung überhaupt auftaucht. Ich musste mich nicht mehr jede halbe Stunde neu entscheiden, ob ich jetzt diszipliniert bleibe, denn die Umgebung hatte diese Entscheidung für mich übernommen, und das ist der entscheidende Unterschied zwischen einem System und einem guten Vorsatz.

Ein leerer Raum, ein Laptop, sonst nichts

In diesem Raum war nichts außer meinem Laptop und den Unterlagen, die ich für die Arbeit tatsächlich gebraucht habe. Kein Telefon, das vibriert. Keine Snacks, die zum Pausieren einladen. Keine Reize, die das Gehirn nebenbei verarbeiten muss. Diese Leere fühlte sich am Anfang unangenehm an, fast wie ein Mangel, und genau das war der Punkt, denn ein Gehirn, das keine Ablenkung findet, wendet sich irgendwann der einzigen Sache zu, die im Raum übrig ist, und das war in meinem Fall die Arbeit. Reduktion war hier keine Ästhetik, sondern Strategie.

Der Tagesrhythmus: Einmal raus, sonst eingeschlossen

Mein Tag folgte einer Regel, die so einfach war, dass sie sich nicht verhandeln ließ, denn ich habe mich genau einmal am Tag ausgesperrt, nämlich mittags zum Essen, und bin danach wieder rein und habe mich wieder eingeschlossen. Dieser eine Punkt im Tag war die einzige bewusst eingeplante Unterbrechung, und alles andere ordnete sich diesem Rhythmus unter. Ich habe das sechs Tage die Woche durchgezogen, und genau diese Wiederholung war es, die aus einem Kraftakt eine Gewohnheit gemacht hat, denn was sich am ersten Tag noch wie Zwang anfühlte, wurde nach wenigen Tagen zur erwartbaren Struktur, in der mein Kopf wusste, was von ihm verlangt wird.

Die soziale Komponente will ich ehrlich benennen, weil sie zu diesem System dazugehört und weil ich nichts beschönigen möchte, denn ich habe mich in dieser Zeit mit niemandem getroffen und konsequent jede Verabredung abgesagt. Das war keine angenehme Entscheidung, aber es war eine klare, denn halbe Konzentration war für mich keine Option, und ein Abend, an dem ich mit halbem Kopf bei Freunden sitze und mit dem anderen halben Kopf bei der Arbeit, hätte beides ruiniert. Ich habe für drei Wochen bewusst auf das eine verzichtet, um das andere wirklich zu schaffen.

Wie sich echter Deep Work angefühlt hat

In den ersten Tagen war die Isolation laut, auch wenn der Raum still war, denn mein Kopf suchte permanent nach den Reizen, die er gewohnt war, und dieser Entzug fühlte sich an wie ein Rauschen, das sich nicht abstellen ließ. Es dauerte ein paar Tage, bis dieses Rauschen leiser wurde, und dann passierte etwas, das ich vorher so nicht kannte, denn der Kopf wurde tatsächlich ruhiger und die Arbeit tiefer. Gedanken, die vorher nach zehn Minuten abrissen, hielten plötzlich über eine Stunde, und ich merkte, wie sich Zusammenhänge in der Arbeit von selbst ordneten, weil ich ihnen endlich genug ununterbrochene Zeit gab.

Genau hier liegt der Unterschied, den die meisten Menschen unterschätzen, denn was viele für konzentriertes Arbeiten halten, ist in Wahrheit ein ständiges Anarbeiten gegen die nächste Unterbrechung, ein Zustand, in dem man nie wirklich tief kommt, weil man unbewusst immer auf den nächsten Reiz wartet. Echter Deep Work fühlt sich anders an, denn er ist nicht angestrengt, sondern getragen, und er stellt sich erst dann ein, wenn das Gehirn über längere Zeit die Sicherheit hat, dass keine Unterbrechung kommt. Diese Sicherheit konnte ich nicht herbeiwünschen. Ich konnte sie nur bauen, mit einem Schlüssel und einem leeren Raum.

Der Ernährungsaspekt: Warum ich bewusst wenig gegessen habe

Was ich in dieser Phase über Ernährung gelernt habe, war für meinen Fokus genauso entscheidend wie der abgeschlossene Raum, denn ich habe sehr bewusst darauf geachtet, was und vor allem wie viel ich esse. Der wichtigste Punkt war, mittags nicht zu viel zu essen, denn eine schwere Mahlzeit führt fast zwangsläufig in das berüchtigte Mittagsloch, in dem der Kopf träge wird und die Konzentration wegbricht. Ich habe am eigenen Leib gemerkt, dass ein voller Magen und ein klarer Kopf sich gegenseitig im Weg stehen, und ich konnte mir in dieser Phase keinen einzigen verlorenen Nachmittag leisten.

Das Prinzip hinter dem Mittagstief

Dahinter steht ein Mechanismus, den man als allgemeines Prinzip verstehen kann, denn nach einer großen, schnell verfügbaren Mahlzeit steigt der Blutzucker rasch an und fällt anschließend ebenso deutlich wieder ab, und dieser Abfall ist ein wesentlicher Treiber jener Trägheit, die viele am frühen Nachmittag als unvermeidlich hinnehmen. Wer stattdessen leichter und kontrollierter isst, hält den Verlauf gleichmäßiger und verschafft sich damit über den ganzen Tag einen klareren Kopf. Ich habe meine Mahlzeiten deshalb klein und überschaubar gehalten, nicht aus Strenge, sondern weil mir der wache Nachmittag wichtiger war als das volle Sättigungsgefühl.

Die Rolle von Koffein

Koffein war in diesem Setup ein bewusst eingesetztes Werkzeug und kein beiläufiger Konsum, denn ich habe es gezielt dann genutzt, wenn eine längere Fokusphase anstand. Koffein kann zur Steigerung der Konzentration beitragen, wenn es in einer sinnvollen Dosis eingesetzt wird, und in der Praxis bedeutet das eine Menge ab etwa fünfundsiebzig Milligramm. Ich habe Koffein also nicht eingesetzt, um wach zu bleiben, wenn ich eigentlich schlafen sollte, sondern um eine ohnehin geplante Arbeitsphase klarer zu durchlaufen, und genau in dieser gezielten Verwendung liegt für mich der Unterschied zwischen einem Werkzeug und einer Krücke.

Es gab dabei einen Nebeneffekt, den ich rein als persönliche Beobachtung schildere und nicht als allgemeingültige Aussage, denn ich hatte in dieser Phase das Gefühl, mit Koffein weniger Hunger zu entwickeln. Für mein System war das praktisch, weil es mir half, gar nicht erst in die Versuchung zu geraten, mich mittags vollzuessen und damit den Nachmittag zu verlieren. Ob das bei anderen genauso ist, kann ich nicht sagen, und ich würde es auch niemandem als Strategie verkaufen, denn es war einfach ein Eindruck, der zu meinem konkreten Ablauf in diesen drei Wochen gepasst hat.

Was mir damals gefehlt hat

Wenn ich ehrlich auf diese Zeit zurückblicke, dann hätte ich mir genau in dieser Phase ein Produkt wie ENIQA gewünscht, und zwar aus einem sehr praktischen Grund, denn jede Form von Koffein, die ich nutzte, brachte ein Drumherum mit sich. Eine Kaffeemaschine muss man anschmeißen, ein Getränk muss man austrinken, und jedes dieser kleinen Rituale ist ein weiterer Reiz und ein weiterer Anlass, den Fokus zu unterbrechen. Was ich gebraucht hätte, war etwas, das einfach einzunehmen ist und null ablenkt, also einmal nehmen und fertig, sodass die ganze Energie in die Arbeit fließt statt in irgendein Ritual drumherum. Genau diese Reduktion auf das Wesentliche fehlte mir damals, und sie ist im Rückblick der Punkt, an dem mein System noch sauberer hätte laufen können.

Das Ergebnis: Trotz Themenwechsel eine 2,3

Am Ende dieser drei Wochen stand eine fertige Bachelorarbeit, und sie wurde mit einer 2,3 bewertet, und das trotz des kompletten Themenwechsels zwei Wochen vor dem eigentlichen Start. Ich erzähle diese Note nicht, um sie zu feiern, sondern weil sie etwas Wichtiges belegt, denn der eigentliche Hebel war nicht Talent und auch nicht Glück. Der Hebel war dieses kompromisslose System aus erzwungener Umgebung, kontrollierter Ernährung und konstanter Konzentration, das aus einer eigentlich aussichtslosen Ausgangslage ein tragfähiges Ergebnis gemacht hat.

Wenn du also vor einer großen kognitiven Aufgabe stehst, dann ist die nützlichste Lehre aus diesen drei Wochen nicht, dass du dich einschließen musst, sondern dass du aufhören solltest, dich auf deine Motivation zu verlassen. Bau dir stattdessen eine Umgebung, in der Ablenkung schlicht keinen Platz hat. Steuere deinen Körper über Schlaf und Ernährung so, dass dein Kopf den ganzen Tag tragen kann. Und behandle deine Konzentration als das, was sie ist, nämlich eine Ressource, die ein System verdient, kein Zufall, der dir an guten Tagen zufällt.

Die Brücke zu ENIQA V1

Genau dieser Logik aus Fokus ohne Ablenkung und ohne Crash folgt ENIQA V1 in Formel und Form, denn die Kautablette ist einfach einzunehmen, wenn der Kopf liefern muss, ohne Maschine, ohne Getränk, ohne Ritual drumherum. Sie lässt sich als klar abgegrenzter Handgriff an den Beginn einer Fokusphase setzen und ordnet sich damit genau in das ein, was ich in diesen drei Wochen mühsam selbst gebaut habe, nämlich eine Umgebung, in der die ganze Energie in die Arbeit fließt und nicht in das Drumherum.

 


Hinweis: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung sowie eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. Außerhalb der Reichweite von kleinen Kindern aufbewahren.